La Sonnerie

ist für mich ein prägendes Trio (manchmal auch als Flöte-Cembalo-Duo unterwegs). La Sonnerie war ursprünglich ein nahezu ausschließlich auf französische Musik fixiertes Ensemble, wobei uns der Kontrast bzw. die Verbindung von Hofmusik aus Versailles und Früher Moderne (frühes 20. Jh.) bis heute besonders interessiert. Dass in unseren Programmen mit Konzertflöte, Gambe und Cembalo Komponisten wie Jacques Ibert (gest. 1962) und Albert Roussel (gest. 1937) gleichberechtigt neben Couperin und Rameau stehen, ist heute weit weniger ungewöhnlich als zu unserer Gründungszeit (1998). Um den Brückenschlag von Alter Musik zur Frühmoderne auch flötentechnisch und tonlich gut zu bewerkstelligen, erklingt in diesen Konzerten meist eine moderne Querflöte aus Grenadille-Holz, sie hat weitgehend die Spielmöglichkeiten der gebräuchlichen Silberflöten, erinnert im Klang aber auch an die Wärme der Traversflöte. 

 

Flöte/Traversflöte: Hannes Immelmann
Cembalo: Christine Kessler/ Susanne Catenhusen
Gambe: Waltraud Gumz/ Andreas Kessler